Küchenwelten
ENERGIESPAREN
Mit LEDs auf Sparkurs
Stromfresser haben ausgedient: Wenn ab dem 1. September 2011 nun auch die klare 60-Watt-Glühbirne die rote Karte erhält, steht schon eine leistungsstarke Ersatzmannschaft aus Leuchtdioden in den Start-löchern. Warm- oder kaltweiß, sparsam, langlebig, wartungsfrei, kühl an der Oberfläche. Und weiterer Nachwuchs wird energisch gefördert.
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Kostengünstig und praktisch
LED-Technik hat zweifellos viele Herzen im Sturm erobert. Das liegt vor allem an ihrer Wirtschaftlichkeit: Im Vergleich zur Glühlampe verbrauchen LEDs etwa 60 bis 80 Prozent weniger Strom, und mit ungefähr 50 000 (!) Stunden* Betriebsdauer sind sie äußerst langlebig. Dass LEDs beim Kauf teurer sind als Glüh- oder Halogenlampen, fällt aufgrund der langen Haltbarkeit nur für den Moment ins Gewicht. Wichtig dagegen ist die Tatsache, dass die energieeffizienten Sparkünstler Ressourcen schonen.
Die praktischen Vorteile sind genauso interessant: An ihrer Oberfläche entwickeln LEDs nur ganz geringfügig Wärme. Wenn Sie zum Beispiel Gemüse vorbereiten, bleibt Ihr Kopf auch unterm Arbeitslicht kühl; und es wird nicht schmerzhaft, stoßen Sie zufällig mit der Hand an die Leuchte. Zunehmend kommen dimmbare LEDs auf den Markt, abhängig von der gewünschten Raumstimmung können Sie jederzeit die Lichtintensität regeln.
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Warmes Licht für jeden Zweck
Die steigende Beliebtheit von LEDs liegt darüber hinaus darin, dass ihr einziger Nachteil ausgeräumt wurde: Die ersten Generationen konnten ausschließlich farbiges und kaltweißes Licht erzeugen. Das hat sich verändert, seit geraumer Zeit werden mehr und mehr warmweiße Qualitäten beschert. Genau richtig also, um angenehm wohnliche Lichtszenarien für die Küche zu planen. Und hier können LEDs inzwischen tatsächlich jede nur denkbare Aufgabe übernehmen – von der Grundbeleuchtung bis zur gezielten Arbeitsplatz-Ausleuchtung: Wenn Sie Ihre vorhandenen Leuchten mit LEDs bestücken möchten, sind so genannte „LED-Retrofit- Lampen“ erhältlich. Das sind Austauschlampen mit Schraub- bzw. Stecksockel, mit denen Sie im Handumdrehen Glüh- und Halogenlampen ersetzen können. Einfach LEDs statt der Halogenstrahler einklicken, so wird ein Niedervolt-Seil- oder Schienensystem zum sparsamen Grundlichtspender.
Um ein neues Lichtkonzept zu planen, bieten sich LED-Leuchten als Aufbau- und Einbau-Module für die Wände und die Decke (Downlights genannt), als Einbau-Module auch für den Boden an. Dazu kommen attraktive Unterbau-Lösungen für Ihre Hängeschränke, einfach zu montieren und als Arbeitslicht ideal. Und es gibt schöne LED-basierte Pendel-, Steh- und Tischleuchten – klarliniges Design, das toll in moderne Küchen passt. Die dritte Anwendung von LEDs steckt in den Küchenmöbeln und Hausgeräten selbst: Das ist die Innenbeleuchtung von Schränken und Schubladen sowie Kühlgeräten, die Beleuchtung von Glasborden, Dunstabzugshauben etc. Sind noch Wünsche offen? Nur zu – mit Ihren LED-Profis sind Sie allemal auf Sparkurs.
*Die Angaben schwanken von Anbieter zu Anbieter.

„Komfort und Sicherheit hängen vom Lichtkonzept ab. Existiert nur Deckenlicht, entsteht häufig Schlagschatten.
Eine sehr gute Arbeitsplatzausleuchtung zum Vorbereiten, Kochen und Spülen ist deshalb ein Muss.
Erhältlich sind schwenkbare Leuchten, so dass der Lichteinfallwinkel bedarfsgerecht
veränderbar ist. Bequem: LED-Leuchten mit Berührungssensor, ein- und ausgeschaltet werden sie durch Antippen.“






