Küchenwelten
KÜCHEN-TRENDS
Kluge Spar-Anlage
Energie- und Wasserkosten knabbern Monat für Monat am Haushaltsbudget. Je älter das Gerät, desto spürbarer. Aktuelle Hausgerätetechnik dagegen hält nichts von Verschwendung. Hinter den schicken Oberflächen ist ausgefeiltes Ingenieurs-Wissen am Werk. Das Resultat: Top Leistungen, schonender Umgang mit der Geldbörse – und reduzierte Umweltbelastungen.
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Engagement für den Klimaschutz
Alleine in der Stadt München ließe sich demnach die Kohlendioxid-Emission um mehr als 57.032 Tonnen pro Jahr reduzieren. Die Voraussetzung: Alle Haushalte mit über zehn Jahre alten, Strom verschlingenden Hausgeräten müssten neue, energiesparende Produkte anschaffen. Auch für den Wasserverbrauch Münchens wurde ein nachdenklich stimmendes Sparpotenzial ausgemacht: Durch den Austausch alter Spül- und Waschmaschinen käme laut der oben genannten Studie die erkleckliche Menge von 737.928 Kubikmetern Trinkwasser zusammen.
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Energieeffizienz
schrank stellen. Gefrorene Speisen im Kühlschrank auftauen. Foto: Gorenje
Sie strömt derzeit unnötig in die Abwasserkanäle. Die zeitgemäße Hausgeräte-Generation hat sich das Thema Energie- und Wasserersparnis zu Eigen gemacht. Wenn Sie sich neue Geräte anschaffen, sollten Sie deshalb nicht nur auf den Kaufpreis achten, sondern auch auf die Betriebskosten – denn die hängen vor allem vom Strom- und Wasserverbrauch ab. Das von der Anschaffung her zunächst kostengünstiger erscheinende Gerät kann sich recht schnell als lebenslang hungriger Verschwender erweisen. Ob das neue Gerät ein Strom-Vielfraß ist oder behutsam mit Elektrizität umgeht, sagt Ihnen die Energieeffizienzklasse. Vor zehn Jahren wurde die Kennzeichnung des Stromverbrauchs von Haushaltsgroßgeräten durch aufgeklebte Etiketten Pflicht. Diese EU-weit einheitlichen Eurolabels sind in farbiger Pfeilform von Abis G gestaltet, A bezeichnet die beste Klasse, G die schlechteste.
Die Klassifizierung nach Verbrauchswerten stammt allerdings noch aus dem Anfang der 90er-Jahre und legte das damalige „Können“ der sogenannten „weißen Ware“ zugrunde. Inzwischen wurde die Energieeffizienz der Hausgeräte um ein Vielfaches erhöht, solche der Klassen C bis G sind so gut wie nicht mehr erhältlich. Und ein Gerät der Klasse B kann am unteren Ende einer Liste aller lieferbaren Modelle stehen. Offiziell seit Juli 2004 eingeführt sind dagegen zwei neue Spitzenwerte, die Energieeffizienzklassen A+und A++. Vor allem bei Kühl- und Gefriergeräten, die rund um die Uhr Strom verbrauchen, ist seither das mit A gekennzeichnete Gerät nicht mehr der Verbrauchs-Weisheit letzter Schluss: Ein durchschnittliches Gerät der alten Spitzenklasse A benötigt circa ein Viertel mehr Strom als ein A+-Gerät und bis zu 45 Prozent mehr als ein Gerät der Kategorie A++.

„Seit Anfang 2003 besteht auch für Elektrobacköfen Kennzeichnungspflicht. Angegeben wird der Energieverbrauch in kWh
für die Beheizungsart bzw. -arten des Geräts, und zwar konventionell und/oder Um-/Heißluft.
Der Wert ist bezogen
auf das nutzbare Volumen des Backraums in Litern, wobei drei Größen festgelegt sind: klein 12 bis 35 l, mittel 35 bis 65 l und
groß über 65 l. Ein Backofen mit kleinem Nutzinhalt beispielsweise wird der Gruppe A zugerechnet, wenn er weniger als 0,60 kWh verbraucht.“





