Küchenwelten
Perfekt Kochen
Heute koche ich!
Die traditionelle Rollenverteilung im Haushalt lockert sich zusehends. Männer haben das Kochen für sich entdeckt. Das hat viele Gründe, die technischen Feinheiten moderner Hausgeräte gehören dazu. Sie sind ihrerseits „Leckerbissen“ und es macht Spaß, damit zu experimentieren. Erfolgreich. Anderes lässt das Hightech in der Küche gar nicht erst zu.
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Für aktive Gourmets
Foto: Bosch
Es erfordert ein gewisses handwerkliches Geschick, beschert Erfolgserlebnisse. Zudem ist das Kochen heutzutage eine Tätigkeit, bei denen Anwenderinnen wie Anwender ihrer Begeisterung für ausgefeilte Technik freien Lauf lassen können – wobei Technik-Freaks bis dato überwiegend männlich sind. In der Summe stehen auf der Haben-Seite eine Menge Faktoren, die unsere Männerwelt dazu animieren, sich regelmäßig ihren „Platz am Herd“ zu reservieren. Wenn auch Sie zu den aktiven Gourmets gehören: Redewendungen wie „sich an den Herd stellen“ sind aus technischer Sicht nicht mehr der Weisheit letzter Schluss.
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Modulspezialisten
Foto: Miele
Foto: Bosch
Als „Herd“ wird die bauliche Einheit von
Kochfeld und Backofen bezeichnet. Doch sofern es
das Platzangebot in der Küche erlaubt, sehen aktuelle
Küchenplanungen den Einbau von zwei jeweils
autarken Hausgeräten vor. An erster Stelle zu nennen
ist die Riege der Kochfelder, die stetig um spannende
Entwicklungen erweitert wird. Richtige Schmankerl
sind beliebig kombinierbare Kochmodule.
Statt einem
Kochfeld mit einer Beheizungsart können Sie aus einer
Palette schmal gebauter Spezialisten wählen: Je nach Fabrikat
erhältlich sind Elektro-, Induktions- und Gaskochfeld, Induktions-Wok, Fritteuse, Grill,
Teppan Yaki, Salamander – eine den Profiköchen „abgeguckte“ Innovation zum Gratinieren,
Überbacken und Warmhalten von Speisen –, Muldenlüftung.
Die Modul-Spannbreite variiert von Hersteller zu Hersteller, und es gehört ein
wenig Fingerspitzengefühl für die eigenen Koch- und Essvorlieben dazu,
um die individuell exakt passende Marken- und damit auch
Modul-Auswahl zu treffen.
Das fällt zwar schwer
angesichts des optisch und funktional markenübergreifend tollen
Hightech-Designs, macht jedoch Sinn:
Wer einmal jährlich frittierte Teigtaschen isst, benötigt „nicht wirklich“ eine
Einbau-Fritteuse. Im Kinderhaushalt, in dem Pommes die Leibspeisen-Liste anführen, liegen
die Prioritäten dagegen anders!
Abgesehen von Nutzwert-Erwägungen: Kochmodule
bieten das Ideal, um Kochlust und Experimentierspaß
voll und ganz auszukosten – technische Raffinessen inbegriffen, über die ebenso das
moderne 60-cm-Kochfeld und XXL-Kochfelder in 80 oder 90 cm Breite
verfügen. Für alle Bauvarianten ist das technische
Büffet angerichtet – es müssen nur noch die „geschmacklich“ passenden Kochfeld-Details
gewählt werden: Blitzschnelle Ankochautomatik und zuverlässige Abstellautomatik.
Die „Stop-and-go“-Taste, mit
der verhindert wird, dass Speisen bei Unterbrechungen überkochen oder anbrennen.
Automatikprogramme, die jeder Speise von Fisch bis Steak die optimale
Hitze zuführen.

„Überlegenswertes Kaufkriterium für Backöfen ist die Verfügbarkeit
eines Selbstreinigungsprogramms, das ohne Zeit- und
Krafteinsatz Fettspritzer und Verkrustungen im Garraum lösen lässt. Eines der Verfahren
ist die Pyrolyse. Hierbei werden alle Rückstände im Garraum bei einer Temperatur von ca. 500 °C
zu Asche verbrannt, die nur noch herausgewischt werden muss. Ebenfalls erhältlich sind
Geräte mit pflegeleichten Spezial-Emaillierungen des Innenraums, an denen Reste
nicht stark anhaften können“






