Küchenwelten
SPÜLEN & ARMATUREN
Weshalb? Wozu? Warum?
Individuelle Planungskonzepte sind Trend, Einheitslösungen für den Arbeitsbereich Spüle waren gestern. Das spiegelt sich in einem faszinierenden Auswahlspektrum wider: Welche Einbauart, welches Material, welche Form und Farbe soll es sein? Da heißt es ganz klar abwägen, damit das Resultat "wasserdicht" ist: Visueller Anspruch und Funktionalität sollen in der Waage bleiben.
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Die Einbauspüle
Ausgestattet mit pflegeleichter, glatter Oberflächenstruktur: Produktlinie "Maris" aus Fragranit, hier als Einzelbecken, erhältlich in zwei Größen. Foto: Franke
Angeboten werden Einbauspülen mit erhöhtem Rand, Modelle für den flächenbündigen Einbau, und es gibt Unterbaubecken. Auch erhältlich sind Auflagespülen, die inklusive Abtropffläche auf den Unterschrank aufgesetzt werden - für ein separat stehendes Spülenmodul ist das beispielsweise eine Lösung.
Die Einbauspüle wird von oben in die Arbeitsplatte eingesetzt. Der dazu nötige Ausschnitt wird je nach Arbeitsplatten-Material vor ORt ausgesägt oder bereits im Werk vorbereitet, wie bei Natürstein, Quarzkomposit oder Glas. Der Rand ist abhängig vom Modell mehr oder weniger hoch, in der Form sehr flach bis ausladend, und er liegt auf der Arbeitsplatte auf und wird mit einem Dichtmittel fixiert. Der Übergang zur Arbeitsplatte ist immer höhenversetzt, beim Wischen werden Schneidereste gegen diesen Rand geschoben - das bedeutet tägliche Reinigung. Die Einbauspüle ist sozusagen der "moderne Klassiker", der in allen Stilrichtungen zu haben ist.
Die Einbauspüle wird von oben in die Arbeitsplatte eingesetzt. Der dazu nötige Ausschnitt wird je nach Arbeitsplatten-Material vor ORt ausgesägt oder bereits im Werk vorbereitet, wie bei Natürstein, Quarzkomposit oder Glas. Der Rand ist abhängig vom Modell mehr oder weniger hoch, in der Form sehr flach bis ausladend, und er liegt auf der Arbeitsplatte auf und wird mit einem Dichtmittel fixiert. Der Übergang zur Arbeitsplatte ist immer höhenversetzt, beim Wischen werden Schneidereste gegen diesen Rand geschoben - das bedeutet tägliche Reinigung. Die Einbauspüle ist sozusagen der "moderne Klassiker", der in allen Stilrichtungen zu haben ist.
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Flächenbündige Spülen
Keramik-Spüle "Mera 70 F", hier als flächenbündig einge- baute Variante.
Foto: System- ceran
Der flächenbündige Einbau erfolgt ebenfalls von oben, bei den hierfür lieferbaren Spülentypen ist kein Höhen-Übergang zwischen Arbeitsplatte und Spüle sicht- und fühlbar.
Die Spülen werden so exakt eingepasst, dass sich die Fugen auf ein Minimum reduzieren - der Pflegeaufwand wird dadurch reduziert.
Fugen entfallen ganz bei Spülen und Arbeitsplatten aus Mineralwerkstoff: Die Bauteile werden fugenfrei verklebt. Der flächenbündige Einbau passt super zu Küchen, in denen auf eine geradlinige Optik Wert gelegt wird.
Die Spülen werden so exakt eingepasst, dass sich die Fugen auf ein Minimum reduzieren - der Pflegeaufwand wird dadurch reduziert.
Fugen entfallen ganz bei Spülen und Arbeitsplatten aus Mineralwerkstoff: Die Bauteile werden fugenfrei verklebt. Der flächenbündige Einbau passt super zu Küchen, in denen auf eine geradlinige Optik Wert gelegt wird.
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Die Unterbauspüle
Optimiertes Design: Die Abdeckplatte des Auslaufs un dder Überlauf von "Techno-Line" sind formal dem Becken mit 5-mm-Eckradien angepasst.
Foto: Eisinger
Foto: Eisinger
Die Unterbauspüle bzw. das Unterbaubecken sitzt direkt unter dem maßgenauen Arbeitsplatten-Ausschnitt, eine Abtropffläche und die sonst pbliche Armaturenbank, auch Hahnlochbank genannt, sind nicht vorgesehen. Die Armatur, die Excenter-Bedienung (Knebel zum Öffnen und Schließen des Korbventils am Ablauf) und der (eventuelle) Seifenspender werden ebenfalls in die Arbeitsfläche installiert. Diese Variante wird gerne gewählt, wenn zum Beispiel eine Naturstein- oder Glasarbeitsplatte eingebaut wird: Die edle Fläche kommt in voller Pracht zur Geltung. Und die Reinigung? Eine Handbewegung, und Brotkrümel oder anderes sind in die Spüle gewischt. Unterbaubecken gelten als "Design"-Lösung für Küchen im minimalistischen Stil und folgen in ihrer Form diesem Anspruch.

"Bei Spülenmodellen mit nur einem Becken sitzt die Armaturenbohrung häufig seitlich neben dem Becken. Empfehlenswert ist in diesem Fall eine Armatur mit ausziehbarer Schlauchbrause, um schnell und effizient auch die Abtropffläche reinigen zu können.
Mehrwert bringen diese funktionsstarken Modelle allerdings auch bei jeder anderen Spülengliederung - sie gewährleisten, vor allem in Verbindung mit einem hohen Auslauf, ergonomische Arbeitsabläufe."






