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Dampfgaren & Induktion - Gesunde & kalte Kochkünstler
Kaltes Kochen mit Induktion ist angesagt. Es spart nicht nur Zeit, sondern ist auch eine sichere Sache. Und wenn es um gesundes Kochen geht, hat der „Dampfgarer“ eindeutig die Nase vorn.
Die Wellness-Welle schnappt nun auch in den Bereich Küche über. Da hat zweifelsohne der Dampfgarer seinen großen Auftritt. Denn er glänzt nicht nur rein äußerlich, sondern kann auch die schonendste Zubereitung von Essen bieten.
Bleibt nur noch zu überlegen, für welches Garverfahren man sich entscheidet. Denn alle Pluspunkte gelten sowohl für das Dampf-Druckgaren als auch das Dampf-Drucklosgaren. Der Unterschied zwischen den beiden Systemen: Dampf-Druckgeräte bieten zusätzlich zu den Dampftemperaturen zwischen 50 und 100° C die Möglichkeit, Temperaturen von 101 bis zu 120° zu nutzen.
Durch den Überdruck von einem Bar verkürzen sich die Garzeiten um die Hälfte. Diese Geräte haben einen festen Wasserzu- und -ablauf, sodass alle Garvorgänge automatisch ablaufen. Drucklose Geräte arbeiten mit Dampftemperaturen von und bis 100° C und benötigen keinen festen Wasseranschluss – in der Regel sind Drucklosgarer mit einem separaten Dampf-Erzeuger ausgestattet, der sich außerhalb des Garraums befindet und manuell befüllt wird. Damit ist diese Möglichkeit auch zum nachträglichen Einbau in die bestehende Küche ideal.
Mit beiden Garverfahren werden Speisen schonend zubereitet – und ohne Geschmacksübertragung, wenn zum Beispiel Fisch und Gemüse gleichzeitig gegart werden. Man kann mit ihnen Speisen auftauen und erwärmen. Darüber hinaus gibt's Modelle, die Dampfgarer und Backofen kombinieren, so dass alle entsprechenden Funktionen zusätzlich zur Verfügung stehen. Auch sie sind fit für leichte Kost.
Sicher allein schon deswegen, weil die Kochstelle nicht mehr rot erglüht und somit jegliche Brandgefahr durch Küchenhandtücher, Topflappen oder sonstige brennbare Utensilien ausgeschlossen ist.
Und ein ganz wichtiger Punkt: Kein Kind kann sich auf der heißen Herdplatte die Finger verbrennen. Voraussetzung für das induktive Kochen sind Töpfe und Pfannen aus ferromagnetischem Material. Das sind Gussgeschirre, Stahlemail und Edelstahltöpfe mit magnetisierendem Boden. Kochen mit Induktion spart aber nicht nur Zeit und Energie.
Auch die Reinigung der Glaskeramik-Kochfläche ist problemlos. Da das Kochfeld selbst nicht aufheizt, sondern nur durch die Ableitung des Topfes erwärmt wird, können verschüttete oder ausgelaufene Speisen nicht mehr anbrennen. So muss auch hinterher nichts mühsam abgekratzt werden.





