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Heiße Tipps - eiskalt serviert!
Hier finden Sie Kniffe aus der Welt des Kochens, die Vieles leichter machen.Küchentipps
Keine Chance für Keime
Viel hilft nicht immer viel, der blitzblanke Schein kann trügen. Auf den Arbeitsflächen können sich mehr Keime und Bakterien tummeln als auf der Toiletten-Brille. Heißt das nun, die Küche in einen sterilen Operationssaal verwandeln zu müssen?
Keineswegs. Wer verschwenderisch mit Desinfektionsmitteln umgeht, reduziert damit auch gesundheitlich unbedenkliche Keime. Sie werden benötigt, um die Abwehr zu trainieren. Auf der Haut beispielsweise bilden sie einen natürlichen Schutz vor krankmachenden Arten. Wie kann man den gesundheitsschädlichen Bakterien zu Leibe rücken, ohne den „Guten“ den Garaus zu machen?
Kritische Stellen sind die feuchten Ritzen von Arbeitsplatten, Kalkablagerungen der Spüle, Silikonfugen.
Auch in Spültüchern, Schwämmen und Bürsten finden die unerwünschten Gäste einen super Nährboden, um sich zu vermehren. Kommt beides zusammen, potenziert sich der Vorgang sozusagen. Die Putzutensilien sollten deshalb häufig ausgewechselt, die Tücher bei mindestens 60°C gewaschen werden.
Darüber hinaus gibt es ein Novum am Markt: Arbeitsflächen und Spülen mit eingebautem Bakterienschutz. Hersteller Schock hat mit „Star-protect“ für seinen Verbundwerkstoff „Cristalite Star-granite“ ein Verfahren entwickelt, das Hygiene im wahrsten Sinne des Wortes intus hat. Es basiert auf einer Silbersubstanz, die dem Werkstoff vor dem Aushärten beigemischt wird. „Die für Bakterienherde typische Feuchtigkeitssituation“, so der Hersteller, „aktiviert die eingebundenen Silberionen, die wie eine Bakterienpolizei’ jeden noch so kleinen Keimherd aufspüren und beseitigen.“
Ohne chemische Keule.





